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Arbeitsuchende unter 25

Eingliederung in Ausbildung

Die Eingliederung und Unterstützung junger Menschen ist von besonderer Bedeutung, da sie am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Wir unterstützen Sie intensiv dabei, eine Ausbildung oder Arbeit zu finden und den Bezug von Arbeitslosengeld II zu beenden. Vorrangig ist die Vermittlung in eine Ausbildung bzw. das Erlangen oder Nachholen eines Schulabschlusses. Ihr persönlicher Ansprechpartner macht sich im Gespräch ein Bild über Ihre individuelle Situation und erarbeitet mit Ihnen Lösungsansätze und entsprechende Maßnahmen dort, wo Unterstützungsbedarf besteht. Die Schritte zu einer erfolgreichen Vermittlung werden in einer Eingliederungsvereinbarung festgehalten. Diese formuliert die gemeinsam vereinbarten Ziele sowie die gegenseitigen Rechte und Pflichten und legt fest, welche eigenen Aktivitäten Sie unternehmen und welche Unterstützungsangebote das Jobcenter erbringt.
Ihr persönlicher Ansprechpartner überprüft regelmäßig mit Ihnen die Fortschritte.

Bitte beachten Sie, dass diese Angebote immer im Voraus beantragt werden müssen.

Was erwarten wir von Ihnen?

Wenn Sie hilfebedürftig sind und derzeit keine Arbeit haben oder in keiner Ausbildung sind, bekommen Sie Unterstützung, müssen aber alles dazu
unternehmen, um Ihren Lebensunterhalt wieder selbst zu verdienen. Wir arbeiten nach dem Prinzip „Fördern und Fordern“ – wir erwarten von Ihnen, dass
Sie aktiv an allen Ihnen angebotenen Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit mitwirken und jede zumutbare Arbeit annehmen. Wenn Sie ohne wichtigen
Grund ein Angebot ablehnen, müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Leistungen zum Lebensunterhalt komplett gestrichen werden. Bei einer wiederholten
Ablehnung innerhalb eines Jahres werden auch die Kosten für Unterkunft und Heizung gestrichen. In diesen Fällen können Sachleistungen
(Lebensmittelgutscheine) gewährt werden.

Förderungen und Unterstützungsangebote
  • Vermittlung in Ausbildung durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit
  • Einstiegsqualifikationen in Absprache mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit
  • Außerbetriebliche Berufsausbildungen
  • Nachholen des Hauptschulabschlusses bzw. Erlangung eines höherwertigen Schulabschlusses
  • Berufliche Weiterbildung
  • Förderung von Beschäftigung durch Arbeitsgelegenheiten
  • Erstattung von Bewerbungskosten und Reisekosten bei Anbahnung oder Aufnahme einer Beschäftigung
  • Teilnahme an Bewerbungstrainings über den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein
  • Teilnahme an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen
  • Betriebliche Erprobung bei einem Arbeitgeber
  • Eingliederungszuschüsse für Arbeitgeber
  • Einstiegsgelder für Arbeitsuchende

Projekte und Programme

Berufsberatung

Bei allem rund um das Thema Ausbildung unterstützt Sie die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Aachen-Düren gerne. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem persönlichen Ansprechpartner.

Einstiegsqualifizierung

In Absprache mit der Berufsberatung ist es möglich, vorab bei ihrem späteren Arbeitgeber ein Langzeitpraktikum zu absolvieren. Sprechen Sie dazu die Berufsberatung Ihrer Agentur für Arbeit Aachen-Düren an.

Jugend in Arbeit

Hier finden Arbeitsuchender und Betrieb zusammen: Koordinatoren der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer suchen gemeinsam mit Ihnen einen geeigneten Betrieb und eine geeignete Beschäftigung. Ziel ist eine dauerhafte Beschäftigung. Bitte sprechen Sie dazu Ihren persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter an.

 

 

 

 

 

Coaching Center

Das Coaching Center ist ein Projekt des Jobcenters Kreis Heinsberg. In Gruppen von maximal 16 Teilnehmern haben Arbeit und Ausbildung suchende junge Menschen an zwei festen Terminen in der Woche die Möglichkeit zur Erstellung individueller Bewerbungsunterlagen und zur aktiven Stellensuche. Zusätzlich können Kursmodule belegt werden. Der individuelle Bedarf der Teilnehmer wird berücksichtigt und es wird Unterstützung bei allen aufkommenden Fragestellungen geleistet. Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter!