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Arbeitgeber

Teilhabechancengesetz
Über die beiden Förderinstrumente „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ und „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ können Arbeitgeber mit Lohnkostenzuschüssen gefördert werden, wenn sie sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse mit langzeitarbeitslosen Menschen abschließen.

Teilhabe am Arbeitsmarkt § 16i SGB II

Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und besonders lange- also insgesamt mindestens sechs Jahre innerhalb der letzten sieben Jahre – Regelleistungen nach dem SGB II beziehen. Für schwerbehinderte Menschen und erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit Kindern in der Bedarfsgemeinschaft ist ein fünfjähriger Leistungsbezug als Fördervoraussetzung verankert.
Förderhöhe: Zuschuss zum Arbeitsentgelt im Rahmen der vereinbarten Arbeitszeit:
In den ersten beiden Jahren des Arbeitsverhältnisses beträgt der Zuschuss 100 Prozent,
im dritten Jahr des Arbeitsverhältnisses 90 Prozent,
im vierten Jahr des Arbeitsverhältnisses 80 Prozent,
im fünften Jahr des Arbeitsverhältnisses 70 Prozent.
Zudem wird ein pauschalierter Beitrag am Gesamtsozialversicherungsbeitrag (ohne Arbeitslosenversicherung) gezahlt.
Qualifizierung: Flankierend zum Lohnkostenzuschuss erfolgt eine beschäftigungsbegleitende Betreuung (Coaching). Um die Beschäftigung zu festigen und zu stabilisieren, werden Teilnehmende und Arbeitgeber bei Fragen und Problemen durch begleitendes Coaching unterstützt und betreut, wenn erforderlich, auch während der gesamten Förderung.
In angemessenem zeitlichem Umfang durch erforderliche Weiterbildungen oder betriebliche Praktika bei anderen Unternehmen. Der Zuschuss kann bis zu 3.000€ für Weiterbildungskosten betragen.
Es besteht keine Nachbeschäftigungspflicht.

Eingliederung von Langzeitarbeitslosen § 16e SGB II

Gefördert werden erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind.
Förderhöhe: Zuschuss zum Arbeitsentgelt für 24 Monate:
Im ersten Jahr in Höhe von 75 Prozent,
im zweiten Jahr in Höhe von 50 Prozent des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts.
Zudem wird ein pauschalierter Betrag am Gesamtsozialversicherungsbeitrag (ohne Arbeitslosenversicherung) gezahlt.
Flankierend zum Lohnkostenzuschuss erfolgt eine beschäftigungsbegleitende Betreuung (Coaching). Das Coaching kann während der gesamten Förderdauer erbracht werden. In den ersten sechs Monaten ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitnehmer für notwendiges Coaching freizustellen.
Qualifizierungsmaßnahmen können bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen nach den allgemeinen Vorschriften des SGB II in Anspruch genommen werden.

Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:

Gisela Fischer Tel: 02452/ 9762-133
Michael Brandt Tel: 02452/ 9762-131

David Markawetz Tel: 02452/9762-137
E-Mail: Jobcenter-Kreis-Heinsberg.Teilhabechancen@jobcenter-ge.de

Arbeitgeber-Service

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter ist der Ansprechpartner für Arbeitgeber zu allen Fragen rund um Ausbildung und Arbeit.
Wenn Sie ein Stellenangebot aufgeben oder sich zu Fördermöglichkeiten beraten lassen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt auf:

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Eingliederungszuschüsse

Zur Eingliederung von Arbeitnehmern können Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten...

Betriebliche Erprobung

Für die Besetzung eines Arbeitsplatzes gibt es die Möglichkeit, Fähigkeiten und Qualifikationen eines potentiellen Mitarbeiters abzuklären...

Eingliederungs​zuschüsse

Zur Eingliederung von Arbeitnehmern können Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten, um vorhandene Minderleistungen auszugleichen.

Förderhöhe und Förderdauer richten sich nach dem Umfang der Einschränkung der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers bezogen auf den konkreten Arbeitsplatz. Der Eingliederungszuschuss ist vom künftigen Arbeitgeber vor Arbeitsaufnahme zu beantragen.

Betriebliche Erprobung

Für die Besetzung eines Arbeitsplatzes gibt es die Möglichkeit, Fähigkeiten und Qualifikationen eines potentiellen Mitarbeiters abzuklären. In dieser Zeit können auch Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden.
Während der Zeit werden die Leistungen zum Lebensunterhalt weitergewährt, anfallende Fahrkosten können erstattet werden.
Der Antrag ist stets vor Beginn beim persönlichen Ansprechpartner der zuständigen Geschäftsstelle zu stellen.